Pflegetipps für Rasenflächen

1. Bewässerung

 
     
 

Bewässern Sie den Rasen besser mit Schleifkufen, als mit dem Gartenschlauch, wegen Verschlemmung.

Die kleinen Regner werden bei trockenem Boden zuerst am weitesten Teil aufgestellt. Danach nicht in die Fläche hineinsteigen!
Wir beraten Sie gerne, welcher Regner-Typ für Ihren Rasen geeignet ist.

 
 

2. Schnitt

 
 

Der 1. Schnitt erfolgt bei einer Rasenlänge von etwa 6-10 cm. Es soll vor dem Schnitt 2 Tage nicht gewässert werden, um den Boden abtrocknen zu lassen. Die Mähmaschine muss scharfe Messer aufweisen.

Beim Pflegeschnitt wird ein Drittel der Rasenhöhe abgemäht. Wohnrasen auf 3,5 bis 5 cm, Sportrasen auf 3 cm. Zu lang gewachsener Rasen (nach dem Urlaub) auf zweimal in Abständen von 3-4 Tagen auf die gewünschte Höhe schneiden. Im Hochsommer eine Stufe höher schneiden – das verhindert das Ausbrennen in der heißeren und trockeneren Sommerzeit.

 
 

3. Unkraut im Rasen

 
 

Sollte Unkraut keimen, und dieses wächst mitunter schneller als das Gras, keine Angst haben. Das rasch aus dem Boden sprießende Samenunkraut verträgt keinen Schnitt, ist also spätestens nach einigen Schnitten verschwunden. Besonders bei zugeführtem Ackerhumus ist Unkrautsamen von den Äckern enthalten (Ackersenf, Disteln,…).

Die Wurzelkräuter (Löwenzahn, Breitwegerich, Klee,…) kommen erst nach 2-3 jahren je nach Anflug und sind leicht händisch auszustechen oder mit reinen Herbiziden (Scotsch, Arena, plus,…) zu bekämpfen.

Vorsicht: Zumindest 3 Tage Haustiere nicht in den Garten lassen. Es ist nicht giftig, könnte aber zu einer Magenverstimmung führen. Nicht bei Neuanlagen verwenden.

Dünger + Herbizide bekämpfen das Unkraut und begünstigen durch gezielte, lang anhaltende Wirkung den Graswuchs. Für die Flüssigbehandlung empfehlen wir bei trockenem Wetter die Wiese mit Wasser anzufeuchten, damit der Wirkstoff am Blatt bleibt. Zumindest 1 Nacht oder 1 Tag sollte es nicht regnen (nicht gießen!). Besser 2 Tage zuwarten.

 
 

4. Düngung

 
 

Es wird erst ab Mitte April bzw. Anfang Mai das erste Mal gedüngt. Es empfiehlt sich, hier mit einem Langzeitdünger zu düngen, um eine gleichmäßige Nährstoffversorgung über mehrere Wochen zu gewährleisten.

Die zweite Düngung erfolgt Anfang bis Mitte Juni. Es kann derselbe Dünger wie im Mai verwendet werden.

Die dritte Düngung erfolgt Anfang September mit einem stickstoffärmeren Dünger.

Es ist besser, spezielle Rasendünger zu verwenden, als mit anderen Düngern einen falschen Nährstoffhaushalt zu bekommen und dann das Wachstum von sämtlichen Unkräutern zu fördern.

Mit der ausreichenden Düngung, dem richtigen Schnitt und dem optimalen Bewässern erzeugt man entweder einen strapazierfähigen, dichten Rasen oder eine lockere Wiese.

 
       
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